Volkshochschule
Bern

IM BILD SEIN
Kunst und Literatur

Was zeigen Worte, was sagen Bilder? Das Verhältnis von Literatur und darstellender Kunst ist überaus spannend. Viele Dichter zeichnen, manche Maler schreiben. Künstler nähern sich Autoren an und umgekehrt. Es ist nicht mehr entscheidend, ob am Anfang das Wort war oder doch das Bild. Beides bedingt einander. Am Beispiel ausgewählter Paare aus Vertretern der Kunst und Literatur entführt Sie der Kursleiter in das Reich möglicher Begegnungen und legt Ihnen das Umfeld der Wahlverwandtschaften nahe:

  • Marc Chagall und die biblischen Autoren
    Chagall (er-)findet die Grundmuster seiner Bildsprache im Buch der Bücher. Sein Glaube an die Kraft der Poesie überwindet den K(r)ampf der Konfessionen und zeigt die Vielfalt lebensnaher Geschichten.
  • Cy Twombly und die Schriftsteller von der Antike bis zur Gegenwart
    Cy Twombly heisst eigentlich Edwin Parker. Schon diese Namensänderung macht die Lust an der Verwandlung und Umformung sichtbar. Sein malerisches Gekritzel (be-)zeichnet die gros-sen Erzählungen der Weltliteratur.
  • Bruce Nauman und Samuel Beckett
    Nauman und Beckett verbindet die Auseinandersetzung mit menschlichen Grundfragen. Und beide fühlen sich keinem bestimmten Medium verpflichtet. Bild, Sprache, Installation und Bühne gehen ineinander über und entfalten Denkarten, die uns heute noch prägen.

  18.05., 25.05. und 01.06.2018
   Anmeldung

ORNAMENTAL
Etel Adnan trifft Paul Klee

Etel Adnan (*1925) ist eine libanesische Künstlerin der Sonderklasse. Die Tochter einer Griechin und eines Syrers schreibt und malt im Orient, wo auch Paul Klee sich heimisch fühlte. Beide verkörpern sie die Sehnsucht nach einem west-östlichen Diwan und (ver-) suchen das Gespräch zwischen Orient und Okzident in neue Dimensionen zu überführen. Im Zeichen des Ornaments sprechen sie poetisch Politisches aus. Der Kursleiter führt sie in beider Schaffen ein und bietet auch eine Exkursion in die aktuelle Ausstellung im Zentrum Paul Klee.

   22., 28.08.2018
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Volkshochschule
Basel

IM BILD SEIN
Kunst und Literatur

Was zeigen Worte, was sagen Bilder? Das Verhältnis von Literatur und darstellender Kunst ist überaus spannend. Viele Dichter zeichnen, manche Maler schreiben. Künstler nähern sich Autoren an und umgekehrt. Es ist nicht mehr entscheidend, ob am Anfang das Wort war oder doch das Bild. Beides bedingt einander. Am Beispiel ausgewählter Paare aus Vertretern der Kunst und Literatur entführt Sie der Kursleiter in das Reich möglicher Begegnungen und legt Ihnen das Umfeld der Wahlverwandtschaften nahe:

  • Paul Klee und Franz Kafka
    Klee und Kafka hätten sich in München begegnen können. Trotzdem berühren sie sich in der Frage um die Gestaltung. Was soll das Zeichnen bedeuten? Wo führt das Schreiben hin? Ge-danken zur Formlehre und Skizzen zum Schriftfeld haben beider Schaffen bestimmt.
  • Marc Chagall und die biblischen Autoren
    Chagall (er-)findet die Grundmuster seiner Bildsprache im Buch der Bücher. Sein Glaube an die Kraft der Poesie überwindet den K(r)ampf der Konfessionen und zeigt die Vielfalt lebensnaher Geschichten.
  • Cy Twombly und die Schriftsteller von der Antike bis zur Gegenwart
    Cy Twombly heisst eigentlich Edwin Parker. Schon diese Namensänderung macht die Lust an der Verwandlung und Umformung sichtbar. Sein malerisches Gekritzel (be-)zeichnet die gros-sen Erzählungen der Weltliteratur.
  • Bruce Nauman und Samuel Beckett
    Nauman und Beckett verbindet die Auseinandersetzung mit menschlichen Grundfragen. Und beide fühlen sich keinem bestimmten Medium verpflichtet. Bild, Sprache, Installation und Bühne gehen ineinander über und entfalten Denkarten, die uns heute noch prägen.

  15.05., 22.05., 29.05. und 05.06.2018
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Volkshochschule
Zürich

MARC CHAGALL
Glaube, Liebe, Poesie!

Marc Moische Sacharovich Segal, genannt Chagall (1887-1985), hat fast ein Jahrhundert lang gewirkt. Der ewig schaffende Jude wurde in Weissrussland geboren und wählte Frankreich zur Heimat. Der Kurs bietet Ihnen einen anregenden Zugang in die farbige Welt des Künstlers. Wir schauen über den Bildrand hinaus und erhalten Einblick in jiddische Traditionen und talmudische Diskurse im Spiegel avantgardistischer Umbrüche und biographischer Momente.

  18.09, 25.09. und 02.10.2018
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MARC CHAGALL
Glasfenster Zürich

Seit Mitte der 1950er Jahre entwarf Marc Chagall glanzvolle Bilderzyklen aus dem Geist biblischer Erzählfreude. Der Kursleiter und Kulturvermittler Andreas Jahn bietet Ihnen zwei unabhängige Exkursionen an, um die wohl besten Ausführungen im Original zu bewundern: im Zürcher Fraumünster entstand 1969-70/78 auf Initiative von Pfarrer Peter Vogelsanger ein eine kongeniale Umsetzung jüdisch-christlicher Versöhnungsarbeit.

  05.10.2018
   Anmeldung

MARC CHAGALL
Glasfenster Mainz

Seit Mitte der 1950er Jahre entwarf Marc Chagall glanzvolle Bilderzyklen aus dem Geist biblischer Erzählfreude. Der Kursleiter und Kulturvermittler Andreas Jahn bietet Ihnen zwei unabhängige Exkursionen an, um die wohl besten Ausführungen im Original zu bewundern: in der Mainzer St. Stephankirche konnte 1977-84 der Künstler durch den Auftrag von Pfarrer Klaus Mayer zu den Wurzeln der eigenen Herkunft gelangen, denn Deutschland ist das jiddische Aschkenas.

  12.10.2018
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